War of the living Dead (2006)

Dringend abzuraten ist von „Zombie Wars“, dem in Deutschland der Titel „War of the Living Dead“ verpaßt wurde, um an Romero zu erinnern. Mit dessen „Dawn of the Dead“ hat das Machwerk von David A. Prior aber nur die grüne Gesichtsfarbe der „Schimmelfressen“ gemein.

Story: Zombies beherrschen die Erde, ein paar menschliche Soldaten machen aber auf Widerstand. Die Untoten haben inzwischen gelernt Menschen zu füttern und zu mästen, um sie dann genüsslich zu verspeisen. Ein Soldaten-Duo befreit ein paar der Mast-Menschen (alles junge und hüsche Blondinen natürlich). Einer der Kämpfer wird von den Zombies entführt und ihr Dorf gebracht. Dort darf er beim Gemüseanbau helfen, was ihm zu denken gibt…

Die Story ist dabei durchaus noch das Beste am Film. Die Bildqualität ist auch relativ anständig. Alles andere jedoch ist einfach nur bodenlos. Von Beginn an nervt eine weibliche Erzählerstimme mit dümmlichem Gelaber, die Dialoge sind hanebüchen, die Kämpfe unspektakulär und immer gleich. Und der Drang abzuschalten, steigt mit jeder Minute…

Fazit: Auch für feucht-fröhliche Runden kaum geeignet, da nicht mal ungewollt komisch sondern nur langweilig. Wer guten Zombie-Horror sehen will, sollte lieber zu „Planet Terror“ oder dem Remake von „Dawn of the Dead“ greifen.


1 Antwort auf “War of the living Dead (2006)”


  1. 1 Dr. Giggles 25. März 2008 um 18:19 Uhr

    „Schrott“ ist eigentlich der treffende Ausdruck hierfür. Zombies sterben sehr monoton, meistens durch Kopfschüsse. Die Handlung ist einfach nur langweilig, die Schauspieler und die Synchro schlecht. Man freut sich richtig auf das Ende des Films…aber nicht, weils so spannend oder mysteriös ist, sondern weil man dann endlich abschalten kann. Wir zumindest haben es nicht geschafft, ihn ganz anzuschauen. Wem das gelingen sollte: Hut ab!

    0 von 10 Untoten!

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.