Blood Deep (2005)

1985 werden die verbrannten Überreste eines kleinen Jungen in einem brachliegenden Feld gefunden. Als Katie Spencer 19 Jahre nach diesem grauenvollen Mord in ihrer Heimatstadt zurück kehrt und das Haus ihrer verstorbenen Großmutter bezieht, schwelgt sie in Erinnerungen an ihre Kindheit. Eines Abends bringt Katies beste Freundin Robin ihre Zimmergenössin Eliza mit. Die Psychologiestudentin hat Erfahrung mit Hypnose und alle sind von der Idee begeistert, sich hypnotisieren zu lasen…bis einer der Freunde gesteht, vor Jahren einen Mord begangen zu haben. Er will das Geheimnis auf jeden Fall bewahren ein Überlebenskampf beginnt…

Was hier in wenigen Sätzen zusammengefaßt ist, ist tatsächlich die filmische Einleitung von „Blood Deep“. Leider verwendet Regisseur Todd S. Kniss ca. 60 Minuten um zur eigentlichen Action hinzuführen. Ab da wird Blood Deep dann zum durchschnittlichen Teenie-Slasher (auch wenn es wegen des Alters der Personen eigentlich „Twen-Slasher“ heißen müßte): Eine bunt zusammengewürfelte Truppe von jungen Leuten mit unterschiedlichsten Charaktären, die alle irgendwas zu verbergen haben und sich gegenseitig teilweise nicht ausstehen können, feiert in einem alten Haus und wird Stück für Stück dezimiert. Trotz der langen Einleitung fällt es leider schwer, die beteiligten Personen auseinanderzuhalten und zuzuordnen. Die Bildqualität ist allerdings in Ordnung und übertrifft die meisten B-Produktionen. Alles in allem also doch ansehbar, falls gar nichts anderes greifbar ist – oder für totale Fans des Genres natürlich. 3/10 Teenie-Särgen.